Wie viele Menschen kann unser Globus ertragen? Auf diese Frage gibt es keine klare Antwort. Aktuell leben mehr als 7 Milliarden Menschen auf diesem Planeten, und die Zahl wächst weiter, alle zehn Jahre kommt eine weitere Milliarde dazu. Die Weltgemeinschaft, in Zusammenarbeit mit Politik und Wirtschaft muss eine Mammutaufgabe lösen. Alle diese Menschen brauchen Nahrungsmittel und Trinkwasser, um zu überleben.

Noch gibt es auf dieser Erde genug Nahrungsmittel für alle, aber durch die ungleImage result for Die Welt platzt aus allen Nähteniche Verteilung leiden 2 Milliarden an Mangelernährung, viele Millionen hungern und verhungern. Die Ursachen sind vielfältig, es gibt Kriege und Naturkatastrophen, Armut und Ressourcenverschwendung. Der Welthandel bevorteilt die reichen Staaten.

Gegen all diese Ursachen gilt es vorzugehen, und das kann nur auf internationaler Ebene geschehen, die betroffenen Länder können sich hier nicht alleine helfen. Wichtig ist die Förderung der Landwirtschaft vor Ort, damit Menschen sich selbst versorgen können. Die Entwicklung geeigneter Technik und Produkte ist erforderlich. Ein gerechter Agrarhandel könnte armen Ländern mehr Einnahmen aus der Landwirtschaft einbringen und den Teufelskreis aus Armut und Hunger durchbrechen.

Immer mehr an Bedeutung gewinnt auch der Wassermangel. Die Zahl der Menschen auf der Erde hat sich im letzten Jahrhundert verdreifacht, der gesamte Wasserverbrauch dagegen hat sich versechsfacht, er wächst überproportional an. Durch den Klimawandel verschieben sich zudem die regionalen Wasserkreisläufe. Viele Landflächen werden in Zukunft wegen der zunehmenden Trockenheit für den Ackerbau nicht mehr nutzbar sein.

Mehr als 30 Länder dieser Erde sind aktuell bereits von Wassermangel bedroht. Ein hoher Anteil der Krankheitsfälle in diesen Ländern geht auf verschmutztes Trinkwasser zurück, Durchfallerkrankungen verursachen jährlich Millionen Tote. Es besteht Handlungsbedarf, notwendig ist der Bau von Brunnen, Dämmen, Wasserspeichern, Wiederaufbereitungs- und Entsalzungsanlagen, die Entwicklung preisgünstiger für den Einsatz vor Ort geeigneten Lösungen ist gefragt.

Wo für die Menschen direkter Zugang zu sauberem Trinkwasser geschaffen wird, gibt es weitere positive Auswirkungen. Kinder können zur Schule gehen, wenn sie kein Wasser aus einem weit entfernten Brunnen holen müssen, Frauen haben mehr Zeit zum Anbau von Nahrungsmitteln.